Sie möchten Ihr Haus verkaufen und fragen sich, wie lange das dauert? Die Antwort hängt von vielen Faktoren ab — vom Zustand der Immobilie über die Lage bis zum gewählten Verkaufsweg. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen konkrete Zeitrahmen, typische Zeitfresser und warum der Direktverkauf deutlich schneller sein kann.
✉️ Jetzt Angebot in 48 Stunden anfordern Kostenlos und unverbindlich — wir bewerten Ihre Immobilie und zeigen Ihnen Ihre OptionenDie Frage „Wie lange dauert ein Hausverkauf?" lässt sich mit einem Durchschnittswert beantworten: 6 bis 12 Monate — von der Entscheidung zu verkaufen bis zur Auszahlung des Kaufpreises. Das umfasst die Vorbereitung, die Vermarktung, die Besichtigungen, die Verhandlung, den Notartermin und die Abwicklung über das Grundbuchamt.
Diese Spanne ist allerdings ein Durchschnitt. In gefragten Lagen mit hoher Nachfrage kann ein Haus bereits nach wenigen Wochen Vermarktung einen Käufer finden. In strukturschwächeren Regionen oder bei sanierungsbedürftigen Objekten kann die Vermarktung 12 bis 18 Monate und länger dauern. Die individuelle Dauer hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab, die wir im Folgenden aufschlüsseln.
Rechnet man alle Phasen zusammen, kommt man auf mindestens 4 Monate im Idealfall — und auf über ein Jahr, wenn es irgendwo hakt. Und genau das passiert häufiger als gedacht.
Die Dauer eines Hausverkaufs wird von mehreren Faktoren bestimmt. Manche können Sie beeinflussen, andere liegen außerhalb Ihrer Kontrolle. Hier die wichtigsten:
Der mit Abstand wichtigste Faktor. Immobilien in begehrten Stadtteilen mit guter Infrastruktur, Schulen und Anbindung finden deutlich schneller einen Käufer als Objekte in Randlagen. Im Ruhrgebiet gibt es innerhalb weniger Kilometer erhebliche Unterschiede: Ein Einfamilienhaus in Essen-Rüttenscheid wird schneller verkauft als ein vergleichbares Objekt in einer weniger nachgefragten Lage.
Modernisierte Immobilien sind für die meisten Käufer attraktiver und verkaufen sich entsprechend schneller. Bei sanierungsbedürftigen Objekten schrecken viele Interessenten zurück — insbesondere Privatpersonen, die den Aufwand und die Kosten einer Sanierung scheuen. Für Investoren wie TB Grundeigentum ist der Zustand hingegen zweitrangig — wir kaufen im Ist-Zustand und sanieren selbst.
Ein realistischer Angebotspreis ist entscheidend. Wird eine Immobilie deutlich über Marktwert angeboten, stehen Interessenten zunächst fern. Nach einigen Wochen ohne Anfragen senken viele Verkäufer den Preis — doch zu diesem Zeitpunkt ist die Immobilie bereits „verbrannt": Portale markieren die Preissenkung, und Interessenten vermuten, dass etwas mit dem Objekt stimmt. Eine ehrliche Erstbewertung spart Monate.
Vermietete Immobilien verkaufen sich über den klassischen Weg deutlich langsamer. Privatpersonen suchen in der Regel selbst genutzten Wohnraum und scheuen den Kauf einer vermieteten Immobilie. Für professionelle Ankäufer wie uns ist eine bestehende Vermietung hingegen ein Vorteil — die Mietverträge laufen einfach weiter.
Steigende Zinsen reduzieren die Anzahl der Käufer, die sich eine Finanzierung leisten können. In Hochzins-Phasen dauert der Verkauf im Durchschnitt deutlich länger als in Niedrigzins-Zeiten. Dieser Faktor liegt außerhalb Ihrer Kontrolle — umso wichtiger ist es, die Faktoren zu optimieren, die Sie beeinflussen können.
Fehlende Unterlagen sind einer der häufigsten Gründe für Verzögerungen. Grundbuchauszug, Energieausweis, Wohnflächenberechnung, Teilungserklärung (bei Eigentumswohnungen) und Baugenehmigungen — all das sollte bereitliegen, bevor die Vermarktung startet. Wer erst nach der Kaufzusage anfängt, Unterlagen zu beschaffen, verzögert den Notartermin um Wochen.
Viele Hausverkäufe dauern länger als nötig — oft wegen vermeidbarer Verzögerungen. Diese fünf Zeitfresser sind die häufigsten Ursachen:
Der klassische Maklerverkauf und der Direktverkauf an einen Investor unterscheiden sich grundlegend in der Dauer. Die wichtigsten Unterschiede im Überblick:
Der entscheidende Zeitvorteil beim Direktverkauf: Die längsten Phasen des Maklerverkaufs entfallen komplett. Vom Erstkontakt bis zum Notartermin: wenige Wochen statt viele Monate. Es gibt weder Vermarktungszeit noch Besichtigungsmarathon noch das Warten auf eine Finanzierungszusage. Der Investor bringt seine eigene Finanzierung mit — die steht bereits, bevor das Angebot gemacht wird.
Das bedeutet auch: Beim Direktverkauf gibt es weder die Gefahr einer geplatzten Finanzierung noch einen Besichtigungstourismus durch Neugierige. Sie sprechen mit genau einem Käufer, der wirklich kaufen will und auch kann.
Unabhängig davon, welchen Verkaufsweg Sie wählen — mit diesen Maßnahmen beschleunigen Sie den Prozess:
Unterlagen vorab zusammenstellen. Grundbuchauszug, Energieausweis, Wohnflächenberechnung, Grundrisse, letzte Nebenkostenabrechnung und bei Eigentumswohnungen die Teilungserklärung. Je vollständiger die Unterlagen, desto schneller der Notartermin.
Realistischen Preis ansetzen. Lassen Sie sich von einem unabhängigen Sachverständigen oder einem erfahrenen Ankäufer beraten. Ein zu hoher Einstiegspreis kostet mehr Zeit als ein moderater Einstieg mit schnellem Abschluss.
Verkaufsweg bewusst wählen. Wenn Ihnen Geschwindigkeit wichtig ist, ist der Direktverkauf an einen finanzierten Investor die schnellste Option. Wenn Sie den maximalen Marktpreis erzielen möchten und dafür Zeit mitbringen, kann der Maklerverkauf der richtige Weg sein. Beides ist legitim — wichtig ist, dass die Erwartung zur Methode passt.
Immobilie besichtigungsfertig halten. Auch wenn Sie im Ist-Zustand verkaufen — ein aufgeräumtes, zugängliches Objekt macht bei der Besichtigung einen besseren Eindruck und beschleunigt die Entscheidung des Käufers.
Wir sind private Immobilieninvestoren aus Oberhausen mit über 25 Jahren Erfahrung in der Metropolregion Rhein-Ruhr. Wir kaufen Häuser und Wohnungen direkt — für unseren eigenen Bestand. Das bedeutet: Sie verhandeln mit einem einzigen Ansprechpartner, der bereits finanziert ist und sofort handlungsfähig ist.
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Ein Hausverkauf über einen Makler dauert im Durchschnitt 6 bis 12 Monate — von der ersten Wertermittlung bis zur Kaufpreiszahlung. In schwierigen Lagen oder bei sanierungsbedürftigen Objekten kann die Vermarktung auch 12 bis 18 Monate und länger dauern. Beim Direktverkauf an einen Investor ist der gesamte Prozess deutlich kürzer.
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Mikrolage der Immobilie, Zustand und Sanierungsbedarf, die aktuelle Marktlage und Zinssituation, ob die Immobilie vermietet oder leer ist, die Preisvorstellung des Verkäufers und die Vollständigkeit der Unterlagen. Auch der Vermietungsstatus und die Jahreszeit spielen eine Rolle.
Beim Maklerverkauf durchläuft die Immobilie mehrere zeitintensive Phasen: Wertermittlung und Aufbereitung (2–4 Wochen), Vermarktung und Inserate (4–12 Wochen), Besichtigungen und Interessentenprüfung (4–8 Wochen), Preisverhandlung und Finanzierungsklärung (2–6 Wochen) sowie Notartermin und Abwicklung (4–8 Wochen). Jede einzelne Phase kann sich durch unvorhergesehene Verzögerungen weiter in die Länge ziehen.
Beim Direktverkauf an einen Investor wie TB Grundeigentum ist der Prozess deutlich schneller als beim klassischen Maklerverkauf. Die Finanzierung steht bereits, es gibt nur eine Besichtigung statt dutzender, und die Verhandlung findet mit einem einzigen Ansprechpartner statt. Die notarielle Abwicklung und Kaufpreisfälligkeit folgen dem üblichen Ablauf.
Ja. Die wichtigsten Maßnahmen: Alle Unterlagen vorab zusammenstellen (Grundbuchauszug, Energieausweis, Wohnflächenberechnung), einen realistischen Angebotspreis wählen, die Immobilie besichtigungsfertig halten und sich für einen Verkaufsweg entscheiden, bei dem die Käufer-Finanzierung bereits gesichert ist.
Statistisch gesehen sind Frühjahr (März bis Mai) und Herbst (September bis November) die aktivsten Phasen am Immobilienmarkt. Im Sommer und über die Weihnachtszeit ist die Nachfrage etwas geringer. Allerdings überwiegen die individuellen Faktoren — Lage, Preis und Zustand — den saisonalen Effekt bei weitem.
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