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Immobilie verkaufen ohne Makler: Was Sie wirklich wissen müssen

Sie möchten Ihre Immobilie ohne Makler verkaufen? Sie können selbst Interessenten suchen oder direkt an einen Käufer wie TB-Grundeigentum verkaufen. Hier erfahren Sie, welche Aufgaben bleiben und was wir schon vor einer Besichtigung mit Ihnen klären.

Wohnhäuser an einer begrünten Straße; KI-generierte Illustration
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Keine MaklerprovisionBeim Verkauf an uns
Rückmeldung in 48hPersönlich auf Ihre Anfrage
Kauf im Ist-ZustandAuch mit Sanierungsbedarf
Diskreter DirektverkaufOhne öffentliches Inserat

Ohne Makler verkaufen: Die Vorteile – und die Realität

Wer ohne Makler verkauft, kann eine andernfalls selbst zu zahlende Provision vermeiden. Dafür übernimmt er Aufgaben wie Unterlagenbeschaffung, Vermarktung, Besichtigungen und Verhandlungen. Entscheidend ist, ob der Zeitaufwand und die Verantwortung zu Ihrer Situation passen.

Beim eigenständigen Verkauf organisieren Sie Unterlagen, Inserat, Anfragen und Besichtigungen selbst. Wie viel Zeit das beansprucht, hängt unter anderem von der Immobilie, den verfügbaren Unterlagen und den Interessenten ab. Für rechtliche und steuerliche Fragen können Sie gezielt fachliche Unterstützung hinzuziehen; den Kaufvertrag beurkundet ein Notar.

Dieser Ratgeber hilft Ihnen, die Aufgaben und möglichen Kosten einzuordnen. Er zeigt außerdem, welche Schritte bei einem direkten Verkauf an uns entfallen können und welche Entscheidungen bei Ihnen bleiben. So können Sie den Verkaufsweg wählen, der zu Ihrer Immobilie und Ihrem Zeitplan passt.

Was Sie in diesem Ratgeber erfahren:

✓ Die komplette 15-Punkte-Checkliste für den Privatverkauf
✓ Welche versteckten Kosten auf Sie zukommen
✓ Warum der Notar beim Hausverkauf Pflicht ist (§ 311b BGB)
✓ Was das Finanzamt beim Immobilienverkauf von Ihnen will
✓ Welche Fehler zur Anfechtung des Kaufvertrags führen können
✓ Ein ehrlicher Vergleich: Privatverkauf vs. Makler vs. Direktverkauf

Die 15-Punkte-Checkliste: Was beim Privatverkauf wirklich auf Sie zukommt

Die folgende Checkliste führt durch 15 typische Aufgaben. Welche Unterlagen und Schritte Sie tatsächlich benötigen, hängt vom Objekt und dem gewählten Verkaufsweg ab. Markieren Sie, was bereits vorbereitet ist:

0 von 15 erledigt
Klingt nach viel Arbeit?
Planen Sie Zeit für Unterlagen, Anfragen, Besichtigungen und Verhandlungen ein. Der Aufwand hängt vom Objekt und Ihrer Erfahrung ab. Eine pauschale Stunden- oder Monatszahl ist keine verlässliche Grundlage für Ihre Entscheidung. Weiterführend: ✉️ Direkten Ankauf unverbindlich prüfen lassen
Eine Frau übergibt einen Schlüssel – Symbolbild zum Immobilienverkauf

Was kostet ein Privatverkauf wirklich? Die versteckten Ausgaben

Auch ohne Makler können Kosten entstehen. Entscheidend ist, welche Unterlagen fehlen, welche Leistungen Sie beauftragen und welche Verpflichtungen noch bestehen. Holen Sie dafür konkrete Gebührenauskünfte oder Angebote ein; die folgenden Positionen sind keine pauschale Gesamtrechnung.

Energieausweis (soweit erforderlich)Nach Ausweisart und Angebot
GrundbuchauszugNach Ausführung und Gebührenordnung
Flurkarte / LiegenschaftskarteNach Produkt und zuständiger Stelle
Professionelle Fotos + GrundrissNach beauftragtem Leistungsumfang
Inserate (ImmoScout, Immowelt etc.)Nach Portal, Paket und Laufzeit
Wertgutachten (bei Bedarf)Nach Umfang und Honorarvereinbarung
Löschung Grundschuld (falls vorhanden)Nach Grundschuldbetrag und notwendigen Schritten
Vorfälligkeitsentschädigung (falls Kredit läuft)Von Bank und Darlehen abhängig
Summe (ohne Vorfälligkeit)Individuell ermitteln

Auch Ihre eigene Zeit gehört in den Vergleich: Unterlagen sammeln, Anfragen beantworten, Termine organisieren und Angebote prüfen. Verwenden Sie dafür Ihren realistischen Aufwand statt eines allgemeinen Stundenwerts.

Wenn passende Anfragen ausbleiben, prüfen Sie zunächst die Angaben im Inserat, fehlende Unterlagen, Erreichbarkeit und Rückmeldungen der Interessenten. Eine lange Vermarktungszeit allein belegt weder einen Mangel noch eine notwendige Preissenkung.

Planen Sie Zeit für Unterlagen, Anfragen, Besichtigungen und Verhandlungen ein. Der Aufwand hängt vom Objekt und Ihrer Erfahrung ab. Eine pauschale Stunden- oder Monatszahl ist keine verlässliche Grundlage für Ihre Entscheidung.

Notar beim Hausverkauf: Pflicht oder optional?

Ein Grundstückskaufvertrag bedarf nach § 311b BGB der notariellen Beurkundung. Das Notariat erläutert den Vertrag und betreut die rechtliche Abwicklung für beide Seiten. Es ersetzt weder die wirtschaftliche Objektprüfung noch eine individuelle Steuerberatung.

Ist ein Vertrag auch ohne Notar gültig?

Eine rein schriftliche oder mündliche Einigung ersetzt die notarielle Beurkundung grundsätzlich nicht. § 311b BGB sieht zwar eine Heilung des Formmangels durch Auflassung und Grundbucheintragung vor; das ist kein Ersatz für den regulären notariellen Kaufvertrag. Auch Vereinbarungen vor dem Kauf sollten auf mögliche Formpflichten geprüft werden.

Ist ein Grundbucheintrag ohne Notar möglich?

Für den Eigentumsübergang sind insbesondere die Auflassung und die Eintragung ins Grundbuch erforderlich. Das Notariat bereitet die Erklärungen und Nachweise vor. Eine Auflassungsvormerkung sichert den Erwerbsanspruch; sie ist von der Eigentumsumschreibung zu unterscheiden.

Was kostet der Notar – und wer zahlt?

Notarkosten sind gesetzlich geregelt und richten sich nach dem Geschäftswert und den erforderlichen Tätigkeiten; Grundbuchkosten kommen hinzu. Lassen Sie sich die voraussichtlichen Kosten für Ihren Vorgang erläutern. Im Kaufvertrag wird festgelegt, wer welche Kosten trägt. Häufig trägt der Käufer die Erwerbskosten, während beim Verkäufer etwa Kosten für die Löschung eigener Belastungen verbleiben.

Was der Notar für Sie tut:

✓ Prüft die Identität beider Parteien
✓ Erstellt den Kaufvertragsentwurf (oder prüft einen vorgelegten)
✓ Klärt über Rechte und Pflichten beider Seiten auf
✓ Beurkundet den Kaufvertrag
✓ Beantragt die Auflassungsvormerkung beim Grundbuchamt
✓ Holt die Löschungsbewilligung der Bank ein (bei bestehender Grundschuld)
✓ Fordert die Unbedenklichkeitsbescheinigung beim Finanzamt an
✓ Veranlasst die endgültige Eigentumsumschreibung

Der Notar ist neutral – er vertritt weder Käufer noch Verkäufer, sondern sorgt für einen rechtlich einwandfreien Ablauf.

Was muss ich ans Finanzamt zahlen, wenn ich mein Haus verkaufe?

Für die steuerliche Prüfung zählen Erwerbsgeschichte, Vertragsdaten, Nutzung und ein möglicher Gewinn. Eine geerbte Immobilie löst deshalb nicht automatisch eine neue zehnjährige Wartezeit aus.

Die sogenannte Spekulationssteuer ist Einkommensteuer auf bestimmte private Veräußerungsgewinne. Für Immobilien im Privatvermögen regelt § 23 EStG insbesondere die Zehnjahresfrist und Ausnahmen bei Eigennutzung:

Für die steuerliche Prüfung:

Liegt die maßgebliche Anschaffung mehr als zehn Jahre zurück, fällt der Verkauf grundsätzlich nicht unter die Immobilienfrist des § 23 EStG.

Innerhalb der Frist können gesetzliche Eigennutzungsausnahmen greifen. Sonst ist ein steuerpflichtiger Gewinn zu prüfen – nicht der gesamte Verkaufserlös.

Bei Erbschaft oder unentgeltlicher Schenkung wird grundsätzlich die Anschaffung des Rechtsvorgängers zugerechnet. Gegenleistungen oder hinzugekaufte Anteile erfordern eine gesonderte Prüfung.

Wie kann ich meine Immobilie steuerfrei verkaufen?

Lassen Sie die maßgeblichen Vertragsdaten vor der Beurkundung prüfen, besonders wenn die Zehnjahresfrist bald endet. Ob ein späterer Verkauf sinnvoll ist, hängt auch von Ihrer persönlichen Situation ab. Andere steuerliche Sachverhalte, etwa Betriebsvermögen oder gewerblicher Grundstückshandel, sind gesondert zu beurteilen.

Für die Eigennutzung nennt das Gesetz zwei Alternativen: ausschließliche eigene Wohnnutzung seit Anschaffung oder Fertigstellung bis zum Verkauf oder eigene Wohnnutzung im Verkaufsjahr und den beiden Vorjahren. Bei der zweiten Alternative verlangt der Bundesfinanzhof einen zusammenhängenden Zeitraum, der das gesamte mittlere Kalenderjahr umfasst. Gemeint sind nicht zwingend drei volle Jahre; bei Teilvermietung oder Nutzungswechsel ist der Einzelfall zu prüfen.

Die Grunderwerbsteuer ist davon zu unterscheiden: Üblicherweise übernimmt sie vertraglich der Käufer. Nach § 13 GrEStG können grundsätzlich aber beide Vertragsparteien Steuerschuldner sein. Die vertragliche Kostenverteilung beseitigt diese gesetzliche Verantwortung nicht automatisch.

→ Ausführlicher Ratgeber: Spekulationssteuer bei Immobilien – alles was Sie wissen müssen

Was darf man beim Hausverkauf nicht? Offenbarungspflichten und Haftungsrisiken

Verkäufer sollten bekannte Probleme nachvollziehbar offenlegen und Fragen wahrheitsgemäß beantworten. Das gilt bei eigener Vermarktung ebenso wie beim Verkauf über einen Makler oder direkt an uns.

⚠️

Bekannte Mängel verschweigen

Bekannte, für die Kaufentscheidung wesentliche Umstände können auch ungefragt offenzulegen sein – etwa verdeckte Feuchtigkeit, Altlastenverdacht oder fehlende Baugenehmigungen. Was aufklärungspflichtig ist, hängt vom Einzelfall ab; ohne Weiteres erkennbare oder bereits bekannte Umstände sind anders zu beurteilen. Angaben sollten Sie nicht ohne gesicherte Grundlage machen.

⚖️

Arglistige Täuschung: Die Konsequenzen

Bei arglistiger Täuschung können je nach Voraussetzungen etwa Anfechtung, Minderung oder Schadensersatz in Betracht kommen. Auf einen Haftungsausschluss kann sich der Verkäufer bei arglistig verschwiegenen Mängeln nicht berufen. Dokumentieren Sie deshalb wesentliche Angaben. Die Bundesnotarkammer erläutert die Aufklärungspflichten.

📏

Falsche Angaben zur Wohnfläche

Unzutreffende Flächenangaben können Gewährleistungs- oder Haftungsfragen auslösen. Für einen Immobilienkauf gilt keine pauschale Zehn-Prozent-Grenze aus dem Mietrecht. Entscheidend sind unter anderem die vertragliche Vereinbarung, die Angaben des Verkäufers und ein möglicher Haftungsausschluss. Lassen Sie die Fläche nachvollziehbar berechnen.

Was Sie sonst nicht dürfen

Machen Sie zu Baujahr, Fläche und Zustand nur nachvollziehbare Angaben. Legen Sie bestehende Mietverhältnisse, Wohnrechte und Grundbuchbelastungen offen. Auch bekannte größere Bauvorhaben in unmittelbarer Umgebung können relevant sein. Ob eine konkrete Information mitgeteilt werden muss und wie sie dokumentiert wird, sollten Sie im Zweifel rechtlich klären.

Praxis-Tipp: Dokumentieren Sie alle bekannten Mängel schriftlich und lassen Sie den Käufer die Kenntnisnahme unterschreiben. Am besten als Anlage zum Kaufvertrag. Das schützt Sie vor späteren Streitigkeiten und zeigt, dass Sie ehrlich gehandelt haben.

Verkaufen oder vermieten? Wann was sinnvoll ist

Bevor Sie sich auf den Verkaufsprozess einlassen, lohnt sich eine grundsätzliche Frage: Ist der Verkauf überhaupt der richtige Weg? Oder wäre Vermieten die bessere Option?

Eine abbezahlte Wohnung vermieten oder verkaufen? Auch ohne Kreditrate bleiben laufende Kosten und Entscheidungen rund um die Immobilie. Prüfen Sie Ihren Wirtschaftsplan, die letzte Hausgeldabrechnung und anstehende Arbeiten: Was tragen Sie selbst, und welcher Betrag bleibt von den Mieteinnahmen nach Kosten und Rücklagen? Überlegen Sie außerdem, ob Sie das Kapital anderweitig benötigen und wie viel Zeit Sie für die Vermietung aufbringen möchten. Eine abbezahlte Wohnung kann weiter zu Ihren Plänen passen – oder ein Verkauf kann Sie entlasten. Die fehlende Restschuld allein entscheidet diese Frage nicht.

Verkaufen ist sinnvoll, wenn:

✓ Sie das Kapital für etwas anderes brauchen (Schulden tilgen, neues Objekt kaufen, Altersvorsorge)
✓ Die Immobilie hohen Sanierungsbedarf hat und Sie nicht investieren wollen
✓ Sie weit entfernt wohnen und die Verwaltung zu aufwendig ist
✓ Sie eine Erbschaft auflösen oder sich bei Scheidung einigen müssen
✓ Die laufenden Kosten (Instandhaltung, Hausgeld, Steuern) die Mieteinnahmen auffressen

Vermieten ist sinnvoll, wenn:

✓ Die erwarteten Mieteinnahmen passen nach Kosten und Rücklagen zu Ihren Zielen
✓ Sie können Instandhaltung, Leerstand und mögliche Mietausfälle finanziell tragen
✓ Sie möchten die Immobilie länger behalten, ohne Wertsteigerungen vorauszusetzen
✓ Sie haben steuerliche Auswirkungen individuell geprüft
✓ Sie organisieren Verwaltung und Instandhaltung selbst oder beauftragen Unterstützung

Verwaltungsaufwand realistisch einplanen: Instandhaltung, Abrechnung und Mieterkommunikation müssen organisiert werden; Leerstand oder Mietausfälle können hinzukommen. Eine Hausverwaltung kann vereinbarte Aufgaben übernehmen. Lassen Sie sich Leistungsumfang, Gesamtvergütung und mögliche Zusatzkosten konkret aufschlüsseln. Bei einer Eigentumswohnung ist außerdem zu unterscheiden, ob es um die Verwaltung der Eigentümergemeinschaft oder die Betreuung Ihrer vermieteten Wohnung geht. Ein pauschaler Monatsbetrag bildet diese Unterschiede nicht ab.

Immobilie verkaufen mit Wohnrecht

Ein Verkauf mit vorbehaltenem Wohnrecht kann grundsätzlich vereinbart werden. Dabei sind unter anderem Dauer, betroffene Räume, laufende Kosten, Instandhaltung und Absicherung im Grundbuch zu klären. Das Recht beeinflusst den wirtschaftlichen Wert und die Finanzierungsmöglichkeiten. Lassen Sie die Gestaltung unabhängig prüfen. Ob ein solches Objekt für unseren Bestand infrage kommt, können wir erst nach Prüfung sagen.

Die Alternative: Direktverkauf an private Investoren

Ohne Makler zu verkaufen muss nicht bedeuten, selbst eine öffentliche Vermarktung zu organisieren. Sie können die Immobilie auch direkt einem Käufer anbieten, der sie für den eigenen Bestand prüft. So entfällt die Suche nach wechselnden Interessenten, wenn Sie sich mit diesem Käufer einigen.

Beim Direktankauf sprechen Sie unmittelbar mit dem möglichen Käufer. Bei TB Grundeigentum kaufen wir passende Immobilien für unseren eigenen Bestand. Unseren finanziellen Rahmen kennen wir; zunächst klären wir telefonisch Ihre Eckdaten und Preisvorstellung. Wir prüfen Ankäufe in der Metropolregion Rhein-Ruhr – in Städten wie Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Essen, Duisburg, Bottrop, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund und Umgebung.

Ist das der beste Preis?
Unser Ankaufsangebot entsteht nach Prüfung von Lage, Zustand, Flächen, Mietverhältnissen und Unterlagen. Es ist die Kalkulation eines möglichen Käufers und kein unabhängiges Verkehrswertgutachten. Vergleichen Sie konkrete Angebote einschließlich ihrer Bedingungen und verbleibender Kosten.

Was bringt Ihnen eine Anfrage bei uns? Wir besprechen zuerst die Immobilie, Ihre Preisvorstellung und Ihren Zeitplan. Sie erfahren, ob ein Ankauf grundsätzlich für uns infrage kommt und welche Angaben noch fehlen. Erst wenn die Eckdaten passen, vereinbaren wir eine Besichtigung. Eine erste Rückmeldung ist noch kein verbindliches Kaufangebot.

Für den ersten Kontakt genügen Objektart, Ort, aktuelle Nutzung und Ihre Kontaktdaten. Wenn Sie schon eine Preisvorstellung oder einen gewünschten Zeitrahmen haben, teilen Sie uns diese gern mit. Eine vollständige Unterlagenmappe brauchen Sie für die erste Anfrage noch nicht.

Das kann Ihnen besonders helfen, wenn Sie nicht vor Ort wohnen, Termine mit Mietern abstimmen müssen oder vor einer öffentlichen Vermarktung zunächst einen konkreten Käufer ansprechen möchten. Zustand und offene Fragen besprechen wir vorab. Über einen Verkauf entscheiden Sie erst, wenn Angebot und Bedingungen für Sie passen.

Privatverkauf vs. Makler vs. Direktverkauf: Der ehrliche Vergleich

Alle drei Verkaufswege haben ihre Berechtigung. Die beste Wahl hängt von Ihrer Situation, Ihrem Zeitrahmen und Ihren Prioritäten ab.

Privatverkauf
Mit Makler
Direktverkauf (TB Grundeigentum)
Dauer
Objekt- und marktbedingt
Objekt- und marktbedingt
Objekt- und vertragsabhängig
Provision
0 €
Verkäuferanteil nach Vereinbarung
0 €
Eigener Aufwand
Aufgaben selbst organisieren
Vermarktung nach Auftrag; Ihre Mitwirkung bleibt nötig
Keine eigene Interessentensuche; Unterlagen und Abstimmung bleiben nötig
Verkaufspreis
Nach Einigung mit dem Käufer
Nach Einigung; vereinbarte Provision berücksichtigen
Nach Objektprüfung und Vereinbarung
Sicherheit
Zahlungsfähigkeit und Vertragsbedingungen prüfen
Zahlungsfähigkeit und Vertragsbedingungen prüfen
Eigene Ankaufprüfung; notarielle Zahlungsabwicklung
Diskretion
Je nach gewähltem Vermarktungsweg
Auch diskrete Vermarktung vereinbar
Ohne öffentliches Inserat
Besichtigungen
Nach Nachfrage und Vorauswahl
Nach Nachfrage und Vorauswahl
In der Regel ein Termin, bei offenen Punkten ein zweiter
Zustand der Immobilie
Auch im bestehenden Zustand möglich
Auch im bestehenden Zustand möglich
Prüfung im bestehenden Zustand
Entrümpelung
Selbst organisieren
Selbst organisieren
Nach Vereinbarung

Häufige Fragen zum Immobilienverkauf ohne Makler

Bei einem privaten Immobilienverkauf kann Spekulationssteuer, also Einkommensteuer nach § 23 EStG, anfallen. Entscheidend sind Erwerbsgeschichte, Vertragsdaten, Gewinn und die gesetzlichen Eigennutzungsausnahmen. Die persönliche Steuerbelastung hängt auch vom gesamten zu versteuernden Einkommen und Freibeträgen ab. Ein Ablauf von mehr als zehn Jahren schließt nicht pauschal jeden anderen Steuertatbestand aus. Bei der Grunderwerbsteuer sind vertragliche Kostentragung und gesetzliche Steuerschuld zu unterscheiden: Als Vertragsparteien können grundsätzlich sowohl Käufer als auch Verkäufer Steuerschuldner sein. Lassen Sie Ihre Situation vor dem Vertrag prüfen. Mehr erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber zur Spekulationssteuer.
Für den Eigentumsübergang sind insbesondere die Auflassung und die Eintragung ins Grundbuch erforderlich. Das Notariat bereitet die Erklärungen und Nachweise vor. Eine Auflassungsvormerkung sichert den Erwerbsanspruch; sie ist von der Eigentumsumschreibung zu unterscheiden.
Eine rein schriftliche oder mündliche Einigung ersetzt die notarielle Beurkundung grundsätzlich nicht. § 311b BGB sieht zwar eine Heilung des Formmangels durch Auflassung und Grundbucheintragung vor; das ist kein Ersatz für den regulären notariellen Kaufvertrag. Auch Vereinbarungen vor dem Kauf sollten auf mögliche Formpflichten geprüft werden.
Beantworten Sie Fragen wahrheitsgemäß und verschweigen Sie keine bekannten, aufklärungspflichtigen Umstände. Dazu können beispielsweise verdeckte Feuchtigkeit, Altlastenverdacht oder fehlende Baugenehmigungen gehören. Ob eine Pflicht besteht und welche Rechte bei einem Verstoß entstehen, hängt vom Einzelfall ab. Ein Haftungsausschluss schützt bei arglistigem Verschweigen nicht. Dokumentieren Sie wichtige Angaben und klären Sie Zweifelsfälle mit dem Notariat oder Ihrer Rechtsberatung.
Wie lange der Verkauf dauert, hängt von Unterlagen, Objektprüfung, Einigung, Finanzierung und notarieller Abwicklung ab. Ein Direktverkauf kann die öffentliche Vermarktung verkürzen. Einen festen Termin für Vertragsabschluss oder Zahlung kann daraus niemand ableiten. Die Kaufpreiszahlung erfolgt erst nach Eintritt der vertraglichen Fälligkeit. Weiterführend: Hier können Sie unverbindlich anfragen
Vergleichen Sie Ihren Kapitalbedarf, den Aufwand der Verwaltung und die erwarteten Einnahmen nach Kosten und Rücklagen. Vermietung bringt laufende Pflichten und Risiken wie Leerstand oder Mietausfall mit sich. Ein Verkauf kann Kapital freisetzen, ist aber nicht allein wegen Erbschaft, Sanierungsbedarf oder Entfernung automatisch die bessere Wahl. Entscheidend sind Ihre Ziele und die konkrete Immobilie.
Ein passender Verkaufszeitpunkt berücksichtigt Ihre persönlichen Pläne, die benötigten Unterlagen, mögliche Kreditkosten und steuerliche Fragen. Prüfen Sie die Spekulationsfrist, sofern sie für Ihren Fall relevant ist. Eine bestimmte Jahreszeit oder Zeitdruck allein begründet weder einen besseren Preis noch eine Empfehlung zum sofortigen Verkauf.
Ein Verkauf mit vorbehaltenem Wohnrecht kann grundsätzlich vereinbart werden. Dabei sind unter anderem Dauer, betroffene Räume, laufende Kosten, Instandhaltung und Absicherung im Grundbuch zu klären. Das Recht beeinflusst den wirtschaftlichen Wert und die Finanzierungsmöglichkeiten. Lassen Sie die Gestaltung unabhängig prüfen. Ob ein solches Objekt für unseren Bestand infrage kommt, können wir erst nach Prüfung sagen.
Typische Unterlagen sind Grundbuchauszug, Grundrisse, Wohnflächenberechnung, Baubeschreibung und ein Energieausweis, soweit erforderlich. Bei Eigentumswohnungen kommen Teilungserklärung, Versammlungsprotokolle, Wirtschaftsplan und Hausgeldabrechnung hinzu; bei vermieteten Objekten Mietunterlagen. Für Ihre erste Anfrage bei uns müssen diese Unterlagen noch nicht vollständig sein. Nennen Sie zunächst Objektart, Ort, Nutzung und Ihre Kontaktdaten. Wir klären mit Ihnen, was wir für die weitere Prüfung benötigen.
Wenn Sie selbst vermarkten möchten, organisieren Sie Ansprache und Auswahl der Interessenten. Ein Makler kann die vereinbarten Vermarktungsaufgaben übernehmen. Beim Direktverkauf sprechen Sie mit dem möglichen Käufer selbst. Keine Variante garantiert allein einen bestimmten Preis oder Abschluss. Vergleichen Sie das konkrete Angebot, Kosten, Nachweise zur Zahlungsfähigkeit und den Ablauf. Unsere Checkliste hilft Ihnen, den eigenen Aufwand einzuordnen.

Wir kaufen selbst — direkt und provisionsfrei.

TB Grundeigentum kauft Immobilien direkt an. Wir prüfen, ob Ihr Objekt zu unserem Bestand passt, und besprechen Preis, Zustand und Übergabe mit Ihnen persönlich. Für den Direktankauf durch uns fällt keine Maklerprovision an.

Unser Ankaufsangebot entsteht nach Prüfung von Lage, Zustand, Flächen, Mietverhältnissen und Unterlagen. Es ist die Kalkulation eines möglichen Käufers und kein unabhängiges Verkehrswertgutachten. Vergleichen Sie konkrete Angebote einschließlich ihrer Bedingungen und verbleibender Kosten.

Passt Ihre Immobilie zu uns?

Schicken Sie uns die wichtigsten Angaben zu Ihrer Immobilie. Sie erhalten innerhalb von 48 Stunden eine persönliche Rückmeldung: Kommt ein Ankauf für unseren Bestand grundsätzlich infrage, welche Informationen fehlen noch und was wäre der nächste Schritt? Passt die Vorprüfung, stimmen wir eine Besichtigung mit Ihnen ab. Die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich.

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✓ 0 € Maklerprovision beim Direktankauf durch TB
✓ Besichtigung, benötigte Unterlagen und Übergabe persönlich abstimmen
✓ Verkauf im vorhandenen Zustand prüfen; Räumung und Inventar ausdrücklich vereinbaren
✓ Direkter Kontakt ohne öffentliche Vermarktung durch TB
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Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine rechtliche oder steuerliche Beratung. Für Ihre individuelle Situation wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt oder Steuerberater. TB Grundeigentum übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Inhalte. Stand: 27. Oktober 2026.